Einwohnergemeinde Berneck

Gemeinderatsverhandlungen vom 07.11.2016

Jungbürgerfeier 2016 – Jahrgang 1998

Auch in diesem Jahr konnten die Jungbürgerinnen und Jungbürger mit dem Gemeinderat und Vertretern der Gemeindeverwaltung Berneck ihre Volljährigkeit feiern. Von 46 eingeladenen Jugendlichen mit dem Jahrgang 1998 sind am Freitag, 28. Oktober 2016, 22 Personen erschienen.

Gemeinderat und Jugendbeauftragter Christian Siegrist begrüsste die jungen Erwachsenen im Rathaus Berneck zur Jungbürgerfeier und führte im Ratssaal den offiziellen Teil durch. Er machte die Jungbürgerinnen und Jungbürger auf die Bedeutung der Volljährigkeit aufmerksam und ermunterte sie, sich aktiv am Geschehen der Gemeinde zu beteiligen und mitzubestimmen. Ebenfalls stellte er kurz die Aufgaben der anwesenden Behördenmitglieder und Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung vor und berichtete über aktuelle Projekte in Berneck. Im Anschluss wurde im Restaurant Brauerei bei einem feinen Abendessen auf das „Erwachsen werden“ angestossen. Dabei fanden spannende Gespräche zwischen den Behördenmitgliedern und den Jungbürgern statt.


«Menschen mit Behinderung im Gwerb» – wichtig und wertvoll.

Eine Arbeit zu haben und sich beruflich zu entfalten, bedeutet aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Für Menschen mit geistiger Behinderung ist diese Form der Teilhabe vielfach nicht möglich. Für sie sind deshalb Aktionen wie «Menschen mit Behinderung im Gwerb» von ganz besonderer Bedeutung.

Am vergangenen Freitag, 4. November 2016, war es wieder soweit: Bereits zum zwölften Mal machten sich rund 30 Frauen und Männer auf den Weg, um in verschiedenen Gewerbebetrieben der Region für einen Tag in die Arbeitswelt einzutauchen. Die hochmotivierten Arbeitskräfte wurden in den Betrieben herzlich empfangen und zuvorkommend an ihre unterschiedlichen Aufgaben herangeführt. Mit dabei waren Bewohnerinnen und Bewohner der Stiftung Waldheim sowie vom Werkheim Neuschwende, Trogen und der Wohngemeinschacht Wald (Chupferhammer).

In diesem Jahr hat sich auch die Politische Gemeinde Berneck beim Projekt «Menschen mit Behinderung im Gwerb» engagiert. Andreas Geeler aus Berneck konnte einen Tag lang im Team des Werkhofs Berneck mitwirken.

Der Einsatz in einem Gewerbebetrieb stellt für die teilnehmenden Menschen mit Behinderung die wertvolle Möglichkeit dar, sich zu beweisen und ihr nützliches Tageswerk für einmal in der Mitte der Gesellschaft zu verrichten. Allen teilnehmenden Betrieben gebührt deshalb ein grosses Dankeschön.


Häckseldienst

Das Bauamt führt am Montag, 21. November 2016, ab 07.30 Uhr (bei jeder Witterung), und bei Bedarf auch an den folgenden Tagen wiederum einen unentgeltlichen Häckseldienst durch. Es ist eine Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 17. November 2016, an die Gemeinderatskanzlei (Tel. Nr. 071 747 44 77 oder E-Mail kanzlei@berneck.ch) erforderlich.

Das Strauch- und Baumschnittgut ist geordnet am Strassenrand bereit zu stellen (maximale Dicke der Äste: 6 cm / feine Stauden und Äste wenn möglich gebündelt). Eine Mithilfe der Gartenbesitzer ist nicht notwendig. Das Häckselgut wird am Strassenrand deponiert. Eine Abfuhr des Materials erfolgt nicht. Gartenbesitzer, die das Material nicht selbst verwenden können, wollen die gebührenfreie Grünabfuhr benützen.

Die Equipe ist beauftragt, nur ordnungsgemäss bereit gestelltes Material zu verarbeiten. Ganze Baumkronen usw. können nicht gehäckselt werden. Für Schäden, die durch Fremdmaterialien im Schnittgut entstehen, haftet der Verursacher.

Das Angebot gilt grundsätzlich für Gartenbesitzer. Es werden maximal 30 Minuten pro Liegenschaft eingerechnet. Ein Mehraufwand wird mit CHF 150/h in Rechnung gestellt. Grössere Mengen an Strauch- und Baumschnittgut sind separat (z.B. Verwert AG) zu entsorgen.


Erteilte Baubewilligungen

im ordentlichen Verfahren: 
 
im Meldeverfahren 

Arbeitsvergaben

Der Gemeinderat hat folgende Arbeiten vergeben:

Energiekosten Reduzieren - Kostenlose Energieberatung

Die Energiekommission der Gemeinde Berneck lädt zusammen mit dem Gewerbe- und Industrieverein zum Informationsanlass vom 24. November 2016 unter dem Titel «Energieberatung und Betriebsoptimierung für KMU, Landwirtschaft und Mehrfamilienhäuser» ein.

Die KMU, Landwirtschaft und Mehrfamilienhäusern sind im Kanton St. Gallen erhebliche Energiekonsumente. Mit dem II. Nachtrag zum Energieförderungsprogramm wird angestrebt, dass KMU, Landwirtschaftsbetriebe und Besitzer von Mehrfamilienhäusern ihren Handlungsspielraum kennenlernen, nutzen und zukünftig aus ihrer Energie das Maximum herausholen.

Daher wird ab dem 1. November 2016 im Kanton St. Gallen eine kostenlose Energieberatung mit Umsetzungsbegleitung für KMU und Landwirtschaftsbetriebe angeboten. Dabei werden Energieeffizienzmassnahmen und das Potenzial für die Produktion von erneuerbarer Energie aufgezeigt. Für Mehrfamilienhäuser, KMU und Dienstleistungsbauten wird eine kostenlose Betriebsoptimierung angeboten, womit die Anlageneffizienz je nachdem markant erhöht und die Energiekosten gesenkt werden.

Nutzen
Mit einer Energieberatung in Form einer Bestandesaufnahme vor Ort werden Effizienzpotenziale erkannt sowie wirtschaftliche Massnahmen aufgezeigt. Investitionen in Energieeffizienz und die Produktion erneuerbarer Energien zahlen sich nicht nur ökologisch sondern auch wirtschaftlich aus.

Inhalt der Beratung
Die Beratung wird von einem Experten durchgeführt und besteht aus einem Betriebsrundgang mit definiertem Schlussbericht, der mit dem Betrieb bzw. dem Landwirt oder Liegenschaftsverwalter besprochen wird (Umsetzungsbegleitung). Die Erkenntnisse aus der Besichtigung werden im Schlussbericht zusammengefasst. Der Energiespezialist hat Kompetenzen in den Bereichen Elektrotechnik, Gebäudetechnik und Gebäudehülle und kann Auskunft zu Förderprogrammen geben.

Bei der Beratung werden der aktuelle Energieverbrauch analysiert sowie Massnahmenvorschläge mit Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit abgegeben. Anhand einer Massnahmenliste erhält der Eigentümer wertvolle Informationen bezüglich des Handlungsbedarfs. Zusätzlich werden Informationen zu Förderprogrammen abgegeben.

Finanzieller Anreiz bei der Massnahmen-Umsetzung
Zusätzlich zur kostenlosen Energieberatung erhalten der Betrieb respektive der Landwirt finanzielle Unterstützung, wenn Massnahmen aus dem Schlussbericht umgesetzt werden, die eine Amortisationszeit von vier Jahren oder mehr haben. Voraussetzung dazu ist, dass mit der Umsetzung der Massnahmen noch nicht begonnen wurde und keine anderen Förderungsbeiträge aus dem kantonalen Energieförderungsprogramm beansprucht werden.

Die Höhe des Umsetzungsanreizes bemisst sich an der erwarteten Energieeinsparung der anrechenbaren Massnahmen über einen Zeitraum von zehn Jahren. Massgebend ist der Bericht von der Energieberatung Landwirtschaft. Der Beitrag beträgt 30 Rappen der jährlich eingesparten kWh.

Zielgruppen der einzelnen Energieförderungsmassnahmen

Veranstaltung
Dazu findet am 24. November 2016 in Berneck um 19:00 Uhr im Weingut Maienhalde ein Informationsanlass statt. Zielgruppe der Veranstaltung sind Inhaber und Geschäftsleiter von KMUs, Landwirte und Liegenschaftsverwalter bzw. Hauswarte, die ihren Betrieb energetisch optimieren wollen.

Eine Anmeldung ist bis zum 18. November 2016 an stefan.schmelzer@berneck.ch erwünscht.


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Freundliche Grüsse

Gemeinderatskanzlei Berneck
Der Gemeinderatsschreiber
Philipp Hartmann
07.11.2016

Dokument Gemeinderatsverhandlungen vom 07.11.2016 (pdf, 465.4 kB)


Datum der Neuigkeit 7. Nov. 2016
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