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Die Gemeinde Berneck



Zwischen den Höhenzügen des Appenzellerlandes und der Rheinebene eingebettet, in einem idyllischen Talwinkel des Mittelrheintals gelegen, verkörpert das Dorf Berneck heute noch den Charakter eines typischen Weinbaudorfes. Eingefasst von den steilen Südhängen Eichholz, Pfauenhalde und Rosenberg, die auch drei der ortstypischen Weine den Namen geben, hat sich der Dorfkern mit dem Rathausplatz seit dem fürchterlichen Brand vom 1848, durch den zwei Drittel des blühenden Dorfes zerstört worden sind, nicht mehr wesentlich verändert.

Neben dem Weinbau entstand in Berneck schon früh ein blühendes Gewerbe. Geschützt vor Rheinüberschwemmungen, war Berneck bis vor ca. 120 Jahren das wirtschaftliche Zentrum des Mittelrheintals. Seit 1500 im Besitze des Marktrechtes, entwickelten sich im Dorf ein vielfältiges Handwerk und Gewerbe. Von besonderen Bedeutung waren damals die Töpferei, die Küferei und die Gerberei. In den letzten Jahrzenten verzeichneten Industrie und Gewerbe einen beachtlichen Aufschwung. Vom eigentlichen Dorf losgetrennt, entwickelte sich im Musterplatzgebiet ein eigentlicher Industrie- und Gewerbeschwerpunkt.

Mit den rund 3'700 Einwohnern gehört Berneck zu den attraktiven Wohngemeinden des Rheintals in guter Verkrehrslage zur Arbeits-, Ausbildungs- und Einkaufsorten.


Die grösste Weinbaugemeinde des Kantons St. Gallen

Berneck ist die grösste Reb- und Weinbaugemeinde des Kantons St. Gallen. Gegen 40 Hektaren sind mit Rebstöcken bepflanzt; und die bekannten, charakteristischen Lagenweine tragen den Namen Bernecks über ihre nähere Umgebung hinaus.

Die weinbauliche Bedeutung Bernecks wird noch unterstrichen durch ein handwerkliches Küfereiunternehmen und eine Rebschule sowie viele althergebrachte Weinbautraditionen. Daduchr ist Berneck ein echtes Weinbauerndorf geblieben, auch wenn rein wirtschaftlich der Weinbau nur noch einen bescheidenen Beitrag zum volkswirtschaftlichen Einkommen leistet.


Berneck als Lebensraum

Das Weindorf Berneck ist eine Oase der Ruhe und des Friedens, weit weg von der Hektik, die überall viel Unzufriedenheit bringt. Das Zuschauen und Beobachten, wie die Reben vom Frühling bis in den Herbst wachsen und gedeihen, ist jedes Jahr ein neues Erlebnis. Nicht nur der berühmte Tropfen, sondern auch die reizvolle Landschaft lässt viele Leute, nach langem Suchen, in Berneck Wohnsitz nehmen.

Geschützt durch einen grünen Kragen, liegt das alte Dorf da, in dem der Frühling früher einzieht und der Winter später. Das mittelalterliche Rathaus nimmt einem von weitem in Empfang. Die alte Kirche, die lichte Barockkapelle, die Fachwerkhäuser, die geheimen Kellergewölbe, die nur das Torkelfest öffnet, sind Perlen, die Berneck zu verschenken hat.

Ruhig sind die Wohngebiete unweit vom historischen Dorfkern. Der tägliche Einkauf wird zum Spaziergang, vor allem im Frühling, wenn "die schönste Gasse Europas", vom Rathaus zum Torkelhaus, ihre Blumenpracht entfaltet.


Erholung und Freizeit

Berneck mit seinem gut ausgebauten und markierten Wanderwegnetz bietet sowohl den Marschtüchtigen wie den Ungeübten Möglichkeiten zur Erholung in freier Natur. Das Dorf ist Ausgangspunkt für verschiedene, abwechslungsreiche Rundwanderungen. Die vor einigen Jahren erbaute Erschliessungsstrasse in den Rebbergen Pfauenhalde und Eichholz wurde zu einem echten Promenadenweg. Die wunderschöne Sicht auf das idyllische Dorf und ins nahe Vorarlberg wird dabei zu einem besonderen Erlebnis. Alles Wissenswerte über die Rebe und die Arbeiten im Rebberg wird dem Wanderer auf lehrreichen Bildertafeln entlang des Weinwanderweges oben am Rosenberg und an der Pfauenhalde-/Eichholzstrasse vor Augen geführt. Der lehrreiche Weg ist vom Dorfplatz aus beschildert und führt wieder dorthin zurück, wo sich auch Gelegenheit bietet, in den gut geführten Gasthäusern den edlen Bernecker Rebensaft zu geniessen.

Selbstverständlich kommen auch die Freunde des Radsports in Berneck voll auf ihre Rechnung. Auf dem Strässchen im Klumpen gelangen die Radfahrer fern der verkehrsreichen Hauptstrasse nach Au und über die Kanalbrücke zum Radweg entlang des Rheins. Ebenfalls zu einem Erlebnis wird die Fahrt auf dem Zweirad zum Storchenhof in Kriessern.

Wahrlich, das schmucke Rebendorf bietet seinen Einwohnern in einer intakten Umwelt eine Fülle an Erholungsmöglichkeiten.
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