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Energieerstberatung im Rheintal
Energie-Flyer - 19 Tipps
Die ARGE Energie stellt den Flyer "Energie sparen = Geld sparen" zur Verfügung.
Berneck erreichte Label Energiestadt
Die fortschrittliche Energiepolitik von Berneck findet national Anerkennung: Die Gemeinde wird für ihre Leistungen für eine nachhaltige Energiezukunft mit dem begehrten Label Energiestadt ausgezeichnet.
Der Schutz des Klimas gehört heute zu den dringendsten Aufgaben. Politik und Öffentlichkeit haben das Problem erkannt und sind immer mehr bereit zu handeln. Über 200 zertifizierte Energiestädte in der Schweiz zeigen, was die Gemeinden für ein gesundes Klima tun können. Berneck ist eine davon und damit eine wichtige Vorreiterin für eine zukunftsweisende Energiepolitik.
In Berneck steht Nachhaltigkeit längst auf der politischen Agenda. Mit zahlreichen Massnahmen schont die Gemeinde das Klima und steigert zugleich die Lebensqualität der Bevölkerung. Berneck setzt auf eine nachhaltige Entwicklungsplanung, auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Die Gemeinde fördert zudem eine umweltverträgliche Mobilität und energiesparendes Bauen.
Dafür wurde der Gemeinde Berneck nun erstmals das Label Energiestadt verliehen. Dieses unterliegt strengen Qualitätskriterien und ist ein Leistungsausweis für eine ergebnisorientierte Energiepolitik. Gemeinden, die das Label tragen, geniessen einen Standortvorteil im Wirtschaftswettbewerb. «Die Gemeinde Berneck zeigt, dass sie Verantwortung für die künftigen Generationen übernimmt. Berneck gestaltet auf kommunaler Ebene eine nachhaltige Energiezukunft mit und schützt so Umwelt und Klima», sagt Kurt Egger, Leiter des Programms Energiestadt.
Nachhaltigkeit auf verschiedensten Ebenen
Um das Label zu erlangen, müssen mindestens 50 Prozent der von Energiestadt definierten Massnahmen geplant oder umgesetzt sein. Berneck hat dieses Ziel mit 59% Prozent gut erreicht. Insgesamt werden sechs Bereiche bewertet: Entwicklung/Raumordnung, Kommunale Gebäude und Anlagen, Versorgung/Entsorgung, Interne Organisation, Kommunikation/Kooperation. Die Energiestadt Berneck schnitt besonderes in den Bereichen interne Organisation, kommunale Gebäude und Anlagen und Mobilität sehr gut ab.
Besonders lobend erwähnt wurden folgende Massnahmen:
- Die Rheintaler Energie-Initiative (RhEI) – Prix Watt D'Or 2009
Mit dem Ziel, Energie nachhaltig zu erzeugen und effizient zu verwenden, wurde am 25. Juni 2007 vom Verein St.Galler Rheintal im Auftrag der zwölf Rheintaler Gemeinden die Rheintaler Energie-Initiative (RhEI) ins Leben gerufen. Berneck ist mit dem Gemeinderat und Präsident der Arbeitsgruppe Energie René Schürpf in der RhEI vertreten. Die 15-köpfige Projektgruppe erarbeitet Lösungen zur Umsetzung der obigen Ziele. Die Rheintaler Energie-Initiative wurde für ihr Engagement mit dem "Prix Watt d'Or" 2009 des BfE ausgezeichnet. - Förderprogramm für Private
Die Gemeinden Au, Balgach, Berneck, Diepoldsau, Eichberg, Marbach, Oberriet, Rebstein, Rüthi und Widnau setzten auf den 1. Januar 2008 eine gemeinsame Richtlinie über die Gewährung von Energie- Förderbeträgen in Kraft. St. Margrethen folgte am 1. April 2008 und Altstätten am 1. Januar 2009. Gefördert werden acht Massnahmen mit unterschiedlichen Förderbeiträgen. Die Gemeinde stellt jährlich ein Budget in Höhe von 40'000 Fr. zur Verfügung. Gefördert werden (mit Beiträgen von 2'500 Fr. bis 30'000 Fr.): Energiecheck, Minergie und Minergie-P bei Sanierungen, Minergie P bei Neubauten, Energetische Erneuerung der Gebäudehülle, Warmwasserkollektoren, Holzheizungen.
Die Gemeinde Berneck bezieht für alle Liegenschaften 100% Axpo naturstrom blue. Das Produkt besitzt ein Fördermodell.
| Das Label Energiestadt wirkt
Das Label Energiestadt ist eine Auszeichnung des Bundesamtes für Energie und des TrägervereinsLabel Energiestadt und wird jenen Gemeinden verliehen, die ausgesuchte energiepolitische Massnahmen realisiert oder beschlossen haben. Heute tragen 204 Gemeinden und zwei Regionen das Label (Stand November 2009). Insgesamt leben heute über 3 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner in einer Energiestadt. Gemeinsam sparen Energiestädte im Jahr über 87'000 Tonnen CO2, 80 Millionen Kilowattstunden Strom und 340 Millionen Kilowattstunden Brenn- und Treibstoff. Hinzu kommt, dass mit der konsequenten Förderung eines nachhaltigen Lebensstils gut 220 Arbeitsplätze geschaffen werden. Letztes Jahr feierte das Programm Energiestadt das 20-Jahr-Jubiläum. www.energiestadt.ch |
Karton wird inskünftig gesammelt
Der Gemeinderat hat beschlossen, inskünftig mit dem Altpapier auch Altkarton einzusammeln. Der Altkarton muss separat gebündelt an dem Sammeltagen bereit gestellt werden.
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