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Schüler bepflanzen Rückhaltebecken Dürrenbommert

Sechstklässler der Primarschule Bünt haben unter Anleitung von Ernst Niederer die Böschungen des Rückhaltebeckens Dürrenbommert mit einheimischen Wildsträuchern und -bäumen bepflanzt. Es entsteht damit in unmittelbarer Dorfnähe ein naturnaher Raum mit einer grossen Artenvielfalt.

Die Bauarbeiten beim Geschiebe- und Treibholzfang Dürrenbommert konnten Ende des letzten Jahrs abgeschlossen werden. Der Geschiebe- und Treibholzfang ist so konzipiert, dass bei extremen Ereignissen an dieser Stelle nur grosse Steine, grobes Geschiebe und Holz zurückgehalten werden. Kleinere Steine werden bis zum Kiesfang Schlossbrugg weitertransportiert und erst dort abgelagert.


6'000 Kubikmeter Stauvolumen

Das Rückhaltebecken im Ausmass von 90 Meter Länge und 50 Meter Breite weist ein Stauvolumen von rund 6'000 Kubikmetern auf. Es können rund 48 Kubikmeter Wasser je Sekunde das Rückhaltebecken passieren. Es wurden rund 18'000 Kubikmeter Material ausgehoben, umgeschlagen und abtransportiert. Die Steinsätze an den Bachböschungen weisen ein geschätztes Gewicht von 3'700 Tonnen auf.

Führt der Littenbach wenig Wasser, fliesst dieser über die Niederwasserrinne im Dürrenbommert ab. Diese Niederwasserrinne entspricht praktisch dem früheren Bachverlauf. Das Becken wird nur bei grossem Wasseranfall durchflossen. Vorerst fliesst das Wasser durch das Mittelgerinne und dann über das ganze Rückhaltebecken. Die über die Niederwasserrinne abfliessende Wassermenge kann beim Drosselbauwerk, das sich beim Einfluss des Rückhaltebeckens befindet, gesteuert werden.


Sträucher und Bäume gepflanzt

In dieser Woche hat nun Ernst Niederer, Pflanzenfachmann und uneigennütziger Betreuer der beiden Schulgärten, mit den Sechstklässlern der Primarschule Bünt zusammen mit Lehrer Peter Roduner die noch ausstehende Bepflanzung der Böschungen des Rückhaltebeckens vorgenommen. Mit grossen Eifer wurden unter Mithilfe und Anleitung von Ernst Niederer einheimische Wildsträucher wie Hasel, Holunder, Sauerdorn, Wildrosen, Maulbeere, Oelweiden, Sanddorn, Kornelkirschen, verschiedene Beeren in Wildform, sowie Ebereschen, wilde Kirschen und Pflaumen, Nussbäume sowie ganz speziell drei Bienenbäume gepflanzt.
In kurzer Zeit wird die jetzt noch kahle Böschung begrünt sein. Der Weg von der Bünt- zur Schossenrietstrasse führt mit einem Steg und Trittsteinen durch das neue Rückhaltebecken. In unmittelbarer Dorfnähe entsteht ein einmaliger naturnaher Raum mit einer grossen Pflanzenvielfalt.

Die offizielle Einweihung des Geschiebe- und Treibholzfangs Dürrenbommert, zu der die Bevölkerung von Au und Berneck jetzt schon herzlich eingeladen ist, findet am Samstag, 28. August 2010, 14.00 Uhr, statt.

Datum der Neuigkeit 4. Mai 2010
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