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Bauabnahme Dürrenbommert ist erfolgt

Der Geschiebe- und Treibholzfang Dürrenbommert wurde offiziell abgenommen. Die öffentliche Einweihung des Bauwerks erfolgt am Samstag, 28. August 2010, um 14 Uhr.

Mit den Rodungs- und Bauarbeiten für den Geschiebe- und Treibholzfang (GTF) Dürrenbommert ist am 8. Dezember 2008 begonnen worden. Vorgängig wurde die Städtlibrücke ersetzt und verstärkt. So war der Transport der grossen und schweren Baumaschinen und des Aushubmaterials ohne Einschränkungen möglich.

Die umfangreichen Bauarbeiten wurden durch die Arbeitsgemeinschaft Dürrenbommert, bestehend aus den Firmen Hugo Dietsche AG, Marquart AG, Buschor AG, Gautschi AG und Gstöhl AG ausgeführt.


Grosse Baustelle

Die umfangreichen Aushubarbeiten konnten in den Wintermonaten bei Niedrigwasserstand ausgeführt werden. Das Aushubmaterial wurde direkt auf dem Gelände sortiert. Das Steinmaterial konnte dabei in der Zufahrtsstrasse und der Bachsohle mit den Böschungen wieder verwendet werden.

Der neue Rückhalteraum wurde mit einer rund 90 Meter langen und 50 Meter breiten Geländemulde gebildet. Diese umfasst ein Auffangvolumen von rund 6'000 Kubikmetern Material, das sich aus grösseren Holzstücken und grobem Geschiebematerial zusammensetzen wird. Zurückgehalten wird das Sammlermaterial durch 21 Ortsbetonpfähle, die bis in eine Tiefe von 13 Metern verankert sind. Dazu mussten mit einer speziellen Grossbohrmaschine die Fundamentlöcher ausgehoben, das Bohrloch mit einem Stahlrohr fixiert und anschliessend Armierungskörbe eingesetzt und mit Beton ausgegossen werden. Oberirdisch ist nur noch ein kleiner Teil dieser Stahlrohre sichtbar. Die vertikalen Pfähle müssen bei einer Aufstauung von Treibholz, Geschiebe und Wasser einem immensen Druck standhalten können.

Eine Verzögerung ergab sich mit dem Abtransport des überschüssigen Aushubmaterials. Für die Ablagerung beim Schwimmbad Weier, die zwischenzeitlich erfolgt ist, musste ein aufwändiges Umzonungsverfahren durchgeführt werden.

Alle Bauarbeiten konnten bis Ende 2009 abgeschlossen werden. Die Pflanzarbeiten erfolgten durch die Forstgemeinschaft Mittelrheintal und durch Ernst Niederer mit zwei Schulklassen.

Führt der Littenbach wenig Wasser, fliesst dieser über die Niederwasserrinne, dem bisherigen Bachlauf, ab. Von dort beziehen auch die Nutzungsberechtigten das Wasser für den Mülibach. Es besteht ein steuerbares Drosselbauwerk im Eingangsbereich des GTF. Das Mittelgerinne wird nur durchflossen, wenn die Wassermenge des Littenbachs über zwei Kubikmeter je Sekunde beträgt. Dies ist bei grösseren Regenfällen im Einzugsgebiet jeweils der Fall, so auch anfangs dieser Woche. Bei einem grösseren Ereignis wird das gesamte Rückhaltebecken überflutet.


Fussweg wieder begehbar

Mit dem Abschluss der Bauarbeiten konnte der Dürrenbommertweg, der von der Bünt ins Schossenriet führt, wieder in Stand gestellt werden. Über das Normalwassergerinne führt ein Holzsteg, der von der Time-out-Klasse der Oberstufe erstellt wurde. Durch das Bachbett des Hochwassergerinnes sind Trittsteine verlegt. Bei Hochwasser ist der Weg deshalb nicht passierbar.


Naturnaher Raum in Dorfnähe

Mit dem GTF Dürrenbommert ist ein einmaliger naturnaher Raum in unmittelbarer Dorfnähe geschaffen worden. Die Ruderalflächen sind vorwiegend mit Sträuchern bepflanzt worden. Das Grün wird die teilweise noch offenen Flächen in kurzer Zeit zurückerobern.


Bauabnahme erfolgt

Kürzlich erfolgte die offizielle Abnahme des Bauwerks durch den Vertreter des Kantons, die Bauherrschaft, die Ingenieurgemeinschaft Bänziger Partner AG/Wälli AG zusammen mit den beteiligten Unternehmen. Das Bauwerk entspricht den Vorgaben und Anforderungen. Die Sicherheit vor Überschwemmungen für die in der Ebene liegenden Gebiete von Berneck und Au kann damit weiter verbessert werden. Weitere Massnahmen sind aber noch notwendig.
Die veranschlagten Kosten von total Fr. 2'080'000.-- können eingehalten werden. Bund und Kanton leisten Beiträge von über 60 Prozent. Bauherrschaft des GTF Dürrenbommert ist das Littenbach-Aecheli-Unternehmen Au - Berneck. Beiträge von je zehn Prozent entrichten auch die Gemeinden Au und Berneck.


Einweihung am 28. August 2010

Die Bevölkerung von Au und Berneck ist am Samstag, 28. August 2010, 14.00 Uhr, zur offiziellen Einweihung dieses Bauwerks eingeladen. Es wird ein Umtrunk mit Grillwurst offeriert.

Datum der Neuigkeit 7. Juli 2010
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